Andreas Wrede spricht mit Betroffenen und Experten über einen unterschätzten Konflikt.
"Wenn Eltern Feinde werden" - Ein Podcast über Eltern- Kind- Entfremdung
Veröffentlicht am 02.03.2026 / 05:00
„Mich hat bei den Untersuchungen zum Wechselmodell hauptsächlich eine Frage geleitet: Was ist gut für die Kinder nach Trennung oder Scheidung der Eltern?“ Und dazu ergibt der Stand der internationalen psychologischen Forschung ganz eindeutig: Trennungskindern, die von beiden Eltern betreut und erzogen werden, geht es in vieler Hinsicht besser als Kindern, die von einem Elternteil betreut werden und den anderen nur besuchen oder gar nicht sehen. Überfällig ist für Professorin Sünderhauf eine Familienrechts-Reform. In Teilen der deutschen Gesellschaft und Politik herrsche ein völlig überholtes Mutter-Vater-Klischee. Vom Wechselmodel ist es kein weiter Weg zur Thematik Eltern-Kind-Entfremdung. Schließlich würde es die nicht geben, wenn grundsätzlich beide Eltern gleichberechtigt und gleichverpflichtet die Kinder bereuen würden. Es gäbe, so Professorin Sünderhauf, sehr aktive „feministische Interessengruppen“ die eine breite und sachliche Diskussion um das Wechselmodell bzw. Eltern-Kind-Entfremdung verhindern wollen.
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